Jenaer Freiwilligentag 2019 © ADFC Jena-Saaletal

Selbsthilfewerkstatt

 

Hilfe zur Selbsthilfe bei der Fahrradreparatur bietet die ADFC-Selbsthilfewerkstatt in Jena. Außerdem möbelt unser Werkstatt-Team alte Räder auf, die dann für wenig Geld an Geflüchtete abgegeben werden. Dafür suchen wir immer Fahrradspenden.

 

Hilfe zur Selbsthilfe!

Seit November 2017 betreibt der ADFC Jena-Saaletal eine Selbsthilfewerkstatt im Keller des Spitzweidenweg 107. Hier erklären erfahrene Tüftler*innen anderen Radfahrer*innen, wie sie einfache Fahrradreparaturen selbst durchführen können. Zum Beispiel können Reifen geflickt, das Licht repariert oder die Kette gewechselt werden. Einfache Ersatzteile wie Schläuche können vor Ort gegen den Einkaufspreis erworben werden, speziellere Ersatzteile wie Kasetten oder Beleuchtung sollten mitgebracht werden. Außerdem führt unser Werktstatt-Team regelmäßig Aktionen in Kinder- und Wohnheimen durch, z.B. anlässlich des Jenaer Freiwilligentag. Egal, ob sie nur unregelmäßig bei Aktionen oder mehrmals im Monat helfen können, das Schrauber*innenteam rund um Chris Friese freut sich immer über Unterstützung. Bei Interesse bitte melden: werkstatt(at)adfc-jena.de

Fahrradspenden gesucht!

Wir nehmen gebrauchte, aber noch (mit wenig Reparaturaufwand) fahrtüchtige Räder an, die wir dann günstig an Geflüchtete oder Kinderheime weitergeben. 2021 hat das Werkstatt darüber hinaus geholfen, bunte Werbefahrräder für den Radentscheid zu gestalten. Aktuell hat unsere Werkstatt die Geflüchtetenunterkunft "Am Egelsee" in Zusammenarbeit mit der Seebrücke Jena mit flottgemachten Rädern ausgestattet. Außerdem ist eine Kooperation mit der "Kindersprachbrücke Jena" in Planung. Sie haben noch unbenutzte Räder im Keller, denen sie ein zweites Leben schenken wollen? Dann melden Sie sich bitte mit einer möglichst genauen Beschreibung der Räder unter: werkstatt(at)adfc-jena.de

Fahrräder für Geflüchtete

Wir bieten die gespendeten, aufgearbeiteten Fahrräder gegen einen kleinen Unkostenbeitrag für Geflüchtete an. Den aktuellen Bestand finden Sie unter folgendem Link: Fahrradverkauf

Bei Interesse bitte per Mail melden: werkstatt(at)adfc-jena.de

Aktuelle Öffnungszeiten

Seit März 2020 muss die enge und schlecht belüftete Werkstatt im Spitzweidenweg 107 leider geschlossen bleiben. Wir hoffen, dort bald wieder regelmäßig öffnen zu können. Als Ersatz bieten wie seit Dezember 2021 regelmäßig am 1. Freitag im Monat ab 14:00 Uhr einen Reparaturnachmittag vor dem Jugendzentrum HUGO in Winzerla an (Hugo-Schrade-Str. 51). Kommen Sie gerne mit ihren defekten Rädern vorbei. Gerne können Sie vorab anfragen, ob alle Ersatzteile da sind oder Sie selbst etwas mitbringen sollen unter: werkstatt(at)adfc-jena.de

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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