Mit dem Rad zur Arbeit!

 

Am Sonntag startet die bundesweite Mitmachaktion von AOK und ADFC „Mit dem Rad zur Arbeit“. Ziel ist, dass möglichst viele Berufstätige sich an mindestens 20 Tagen für den Arbeitsweg in den Sattel schwingen. Die Aktion endet am 31. August 2022.

 

Radfahren ist gesund, umweltfreundlich und schont den Geldbeutel

Regelmäßiges Radfahren ist gesund: Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit und Diabetes verringert sich, das Immunsystem wird gestärkt, und auch die Seele freut sich an der Bewegung an der frischen Luft und dem Ausbleiben der leidigen Parkplatzsuche. Um all diejenigen, die eigentlich gern mit dem Rad fahren würden, sich aber immer wieder nicht dazu entschließen können, die Entscheidung zu erleichtern, rufen ADFC und AOK auch in diesem Jahr wieder zur Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf. Im Aktionszeitraum (1. Mai - 31. August 2022) gilt es, an möglichst vielen, mindestens aber 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit oder rund ums Homeoffice zu radeln. Mit der Eintragung der gefahrenen Kilometer auf der Aktionshomepage sichern sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance auf attraktive Preise.

„Fahrradfahren ist mehr weit als Fortbewegung: es erhöht das Wohlbefinden und baut Stress ab. Dadurch verringert sich das Risiko für die großen Volksleiden wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Präventionsmaßnahme ist nicht nur unkompliziert und kostengünstig, sie spart gerade jetzt sogar noch Benzinkosten“, nennt Hannelore Strobel, Pressesprecherin der AOK PLUS einige Vorteile des täglichen Radelns.

"Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist praktisch ein Schnupperkurs in Sachen Verkehrswende. Die 20 Tage, die man für eine erfolgreiche Teilnahme mit dem Fahrrad fahren muss, kann man aus rund 80 Arbeitstagen frei wählen, nach Wetter, Lust und Laune. Und wenn nur die Eine oder der Andere dann feststellt, welche Vorteile Fahrradfahren hat und – sei es auch nur auf Teilstrecken - dabei bleibt, ist das schon ein Gewinn. Gesellschaftlich, weil jeder Beitrag zum Klimaschutz und zur Gesunderhaltung zählt, und persönlich durch mehr Wohlbefinden", erläutert Thilo Braun aus dem Vorstand des ADFC Thüringen die Idee der Aktion.

Radeln allein, im Team oder als Unternehmen

An der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ können sowohl Einzelpersonen als auch Teams mit bis zu vier Personen teilnehmen. Unternehmen können mehrere Teams bilden. Das stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Wir-Gefühl. Fahrradfreundliche Betriebe können die Aktion als Ergänzung fürs Mitarbeiter-Gesundheitsmanagement nutzen und mit eigenen #MdRzA-Microsites sogar unter „eigener Flagge“ teilnehmen.
Alle Teilnehmer*innen, die ihre gefahrenen Kilometer unter mdrza.de in den Onlinekalender eintragen, haben damit die Chance, einen der zahlreichen Sponsorenpreise im Gesamtwert von rund 20.000 Euro zu gewinnen. Als Hauptgewinne locken unter anderem Fahrräder und Reisegutscheine. Darüber hinaus gibt es viele Teampreise und Extra-Gewinne für fahrradfreundliche Betriebe, beispielsweise einen Fahrrad-Aktionstag im Wert von bis zu 3.000 Euro. Unter dem Hashtag #mdrza locken in den sozialen Netzwerken Twitter und Instagram monatliche Verlosungen.

Das PLUS für die Umwelt: Baumpflanzaktion in Sachsen und Thüringen

Für noch mehr Nachhaltigkeit wird die AOK PLUS unter dem Motto „Radeln für Bäume“ im Herbst 2022 je 1.500 zurückgelegte Radkilometer einen Baum in Sachsen bzw. Thüringen pflanzen und so regionale Wiederaufforstungsprojekte unterstützen. Im letzten Jahr nahmen in den beiden Bundesländern rund 26.000 Menschen an der Aktion teil und erradelten insgesamt 3,4 Millionen Kilometer. Hierfür wurden 1.100 Weißtannen im Geraer Stadtwald gepflanzt.

Alle Infos, Gewinne und Teilnahmebedingungen unter: mdrza.de.

 


https://jena.adfc.de/pressemitteilung/mit-dem-rad-zur-arbeit-7

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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